11.07.2018: Eske Ofner, Head of Sales der F24 AG, über Messenger in der Krisenkommunikation

Ein Frühwarnsystem für Not- und Krisenfälle

Raphael Schaubhut, Produktmanager

Incident Management mit den Schnittstellen von FACT24 ermöglicht eine automatisierte Alarmauslösung, sobald ein technisches Gerät das entsprechende Signal gibt. Damit kann eine Vielzahl an technischen Geräten, beispielsweise Sensoren, an FACT24 angebunden und in die Alarmierungsprozesse einbezogen werden. Was das für Unternehmen bedeutet und warum dadurch häufig Schlimmeres verhindert werden kann, darüber haben wir mit Raphael Schaubhut, Product Owner bei F24 gesprochen.

 

Automatisierung im Bereich Alarmierung und Krisenmanagement – ist das in einem so sensiblen und kritischen Umfeld überhaupt möglich?

Ja ist es, aber natürlich nur begrenzt. Denn die Alarmierungsszenarien werden weiterhin durch den verantwortlichen Administrator definiert. Die Anbindung technischer Geräte erleichtert die Arbeit im Bereich Alarmierung und Krisenmanagement aber enorm. Menschen können nicht überall sein, schon gar nicht gleichzeitig – und genau hier können sich Verantwortliche für Not- und Krisenfälle von technischen Geräten unterstützen lassen und enorm Zeit sparen. Das ist grundsätzlich nichts Neues und die Geräte sind in vielen Unternehmen heute schon installiert – aber erst in Verbindung mit FACT24 entfalten sie ihre Wirkung umfassend.

 

Zeitgewinn durch technische Unterstützung klingt gut, aber in welchen konkreten Anwendungsfällen ist das von Bedeutung?

Nehmen wir einmal ein produzierendes Unternehmen: Wenn Flüssigkeit austritt, wo sie nicht hingehört, bemerkt das der Mitarbeiter oft erst spät oder durch Zufall. Oder nehmen wir einen größeren Gebäudekomplex ohne Produktion. Wenn der Fahrstuhl in Gebäude A ausfällt, bekommt das der Facility Manager erst mit, wenn jemand anruft. Was ich sagen will: Die Nachricht über einen Störfall wird oft aus vielerlei Gründen erst mit Verzögerung an denjenigen kommuniziert, der das Problem auch lösen kann. Wenn nun ein Wassersensor oder der Fahrstuhl mit den Alarmierungslogiken von FACT24 inklusive Quittierung und weiteren Möglichkeiten kombiniert wird, dann bleibt kein Störfall mehr unnötig lange unbemerkt. Das spart Zeit und verhindert womöglich Schlimmeres.

 

In welchen Unternehmensbereichen kommt das typischerweise zum Einsatz? 

Durch die Flexibilität von FACT24 und die nahezu flächendeckende Abdeckung mit kommunikationsfähigen Geräten ist das in nahezu allen Unternehmensbereichen denkbar. Neben der Produktion, dem Lager oder im Facility Management ist Incident Management mit den FACT24-Schnittstellen auch in der IT und im Kundenservice einsetzbar. Wenn Sie beispielsweise für Ihre Kunden immer erreichbar sein wollen, können Sie auch dafür sorgen, dass eine E-Mail oder SMS von diesem Kunden eine telefonische Alarmierung auslöst – so können Sie je nach Bedarf sicherstellen, dass keine unnötige Zeitverzögerung aufkommt. Und der Vorteil ist: Sie haben alle Prozesse auf einer Plattform – und damit immer den Überblick.

Erfahren Sie mehr zu spannenden Anwendungsfällen des neuen FACT24 Incident Management.

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